Whirlschool

                                                      

 

Ein erfolgreicher Versuch, tänzerische und choreographische Elemente auf die Theaterbühne und in die Schulen zu bringen

Whirlschool 2006

Whirlschool ist ein Projekt im Rahmen von Tanz und Schule und eine Kooperation zwischen tanzwerk e.V. und der LAG für das Darstellende Spiel.

Zum Konzept: Bereits seit 1997 arbeiten Bremer Tänzer/innen und Choreograph/innen ca. 2 –3 Monate lang mit sieben Theatergruppen aller Schulstufen jeweils an einer 10-minütigen Präsentation, die im Rahmen des Festivals Tanz Bremen jeweils im März eines Jahres im Schlachthof einem öffentlichen Publikum vorgestellt wird. Mittlerweile haben sich über 1.000 Bremer Schüler/innen an diesem Projekt beteiligt. Bewährt hat sich eine thematische Vorgabe, die jedoch den Gruppen noch genügend Spielraum für die kreative Umsetzung offen lässt.

Ziele des Projektes:

Der überwiegende Tanzstil der Jugendlichen ist wie zu allen Zeiten vom Zeitgeist geprägt, also gilt die Devise, Trend ist, was die zu hauf produzierten Videoclips an Formen und Bewegungsprinzipien vorgeben. Die Zusammenarbeit mit professionellen TänzerInnen hat den Sinn, erstarrte Bewegungsmuster bei Jugendlichen aufzubrechen. Es gilt, Berührungsängste abzubauen und ein Menschen- und Körperbild zu vermitteln, das Tanz nicht mit technischer Perfektion gleichsetzt, sondern davon ausgeht, dass jeder Mensch über schöpferische Fähigkeiten verfügt und sich kreativ und phantasievoll auszudrücken vermag.

Das Projekt Whirlschool will also die Tanz- und Bewegungslust der Jugendlichen fördern und die eigene Ausdruckskraft des Körpers entdecken und weiterentwickeln.

Finanziert wird das Projekt, das etwa 20 Doppelstunden umfasst, durch die Senatoren für Kultur, Soziales und Bildung, die LAG für das Darstellende Spiel und die beteiligten Schulen selbst.

Ansprechpartnerin:

Evelyn van Megen, E-Mail: e.van-megen@online.de