„Jedem Kind seine Rolle“
Methoden für das Grundschultheater
Karin Hüttenhofer
6./7. November 2009
In diesem Seminar erproben wir unter dem Stichwort „Jedem Kind seine Rolle“ in praktischer Arbeit Methoden für das Grundschultheater. Um Übungen und Spiel anleiten zu können ist eigene Erfahrung nötig. Neben dem Erwerb von gemeinsamem Basiswissen wenden wir die Erkenntnisse exemplarisch in kurzen Projekten an, die Impuls für ein Spielprojekt in der eigenen Gruppe sein können. Ziel ist es, dass Sie Sicherheit gewinnen in theaterpädagogischen Methoden und der gemeinsamen Entwicklung von lebendigen bewegten und bewegenden Theaterprojekten mit Kindern.
Wege ins Spiel-Schauspieltraining
Julia Bardosch
05./06. Februar 2010
„ Ich spiele mit mir, was ich bin und was ich sein könnte. Ich spiele mit anderen, nehme sie wahr, reagiere auf sie und merke, wie sie mich sehen. Und ich spiele für die anderen. Ich tauche ein in andere Leben, so dass die Zuschauer sie lustvoll betrachten können.“
Aber wie komme ich ins Spiel und wie bringe ich andere zum spielen.
Dieser Workshop wird ein Schauspieltraining sein, in dem wir uns mit den Grundlagen des Theaterspielens beschäftigen: Körper-Stimme-Artikulation; Sprechen und Senden; Beziehungen; Wahrnehmen-Bewerten-Handeln; Situation-Figur-Fabel. Dabei wird es zum Einen darum gehen selbst Erfahrungen im Spiel zu sammeln und zum Anderen den Blick des Spielleiters aus der Regieperspektive zu schulen.
Performatives Theater
Norma Köhler
05./06. März 2010
Performative Theaterformen setzen auf Ereignishaftigkeit, direkten Zuschauerkontakt, biographisches Erzählen und Darstellungsformen des so genannten 'Nicht-Spielens' (Kirby). Die Akteure verlassen sich weniger Textvorlagen, sondern auf Spielregeln und die Durchführung von theatralen Versuchsanordnungen. Oftmals werden dabei theaterfremde Orte bespielt oder zumindest die Kulissenhaftigkeit der Bühne aufgedeckt.
Wie können performative Gestaltungsweisen mit Schülerinnen und Schülern erprobt und entsprechende Inszenierungen entwickelt werden? Welche Klischees, Vorbehalte und "Gefahren" sind bei dieser Theaterform zu überwinden? Welche Übungen zur Annäherung an die besondere Spielhaltung gibt es ? Welche Aspekte sind für die Konzeption und die Organisation der Proben zu berücksichtigen?
In dem zweitägigen Workshop werden darstellerische Experimente durchgeführt und reflektiert, didaktische und dramaturgische Schlüsselkriterien erarbeitet und die besonderen Potentiale performativer Theaterarbeit in der Schule erschlossen.
Musik im schulischen Theater
Thomas Schacht
7./8. Mai 2010
Welche Rolle spielt Musik im Theater? Wie werden Emotionen unterstützt, Spannung aufgebaut und verändert? Mit dem Computer arbeiten oder Klänge selber erzeugen?
Live oder vom Band? Mit Kindern Instrumente zum vertonen selber bauen.
Um diese und noch andere Themen rund um die Theatermusik geht es in der Fortbildung.
Filmmusik kennen wir alle, manchmal wird sie kaum wahrgenommen. Aber im Theater ist Musik viel präsenter, direkter und schwieriger herzustellen.
Aktuelle Produktionen der Teilnehmer sind willkommen und unbedingt vorher anzumelden.